Screencasts sind eine elegante, gut verbreitbare und kostengünstige Möglichkeit sein, eine Anwendung oder Dienstleistung nicht nur zu erläutern, sondern dadurch auch interessant und erlebbar zu machen.

Mit einer speziellen Software, die wie ein „Bildschirmrecorder“ funktioniert, wird aufgenommen, wie etwa eine bestimmte Funktion innerhalb einer Software ausgeführt wird. Im Anschluss kann das so entstandene Videomaterial geschnitten und weiter für bessere Verständlichkeit optimiert werden. Um durch diesen visuellen Vorgang zu führen, wird dann ein Sprecher eingesetzt, der nicht nur die ohnehin sichtbaren Schritte verbal wiederholt, sondern auch näher auf Details oder Varianten eingehen kann, oder was es bei der Anwendung vielleicht zu vermeiden gilt.

Die Aufgabe des Sprechers ist beim Screencast natürlich vornehmlich, das Verstehen des Sachverhaltes zu erleichtern. Die Informationen haben Priorität.
Wichtig ist jedoch auch, daß diese Informationen auf eine lebendige, authentische Art und Weise vermittelt werden. Man lernt gerne von jemandem, den man als kompetent wahrnimmt. Als selbstbewusst, zuversichtlich und sympathisch.

Viele große Softwarehersteller bieten für ihre User ganze Screencast-Serien an um die Neuheiten in der aktuellen Version des Programmes zu zeigen und zu erklären und neuen Nutzern den Einstieg zu erleichtern. Weil der Teufel bekanntlich im Detail steckt, wird diese Methode besonders für Prozesse innerhalb eines Programmes benutzt, die der Anwender nicht ständig vor Augen hat. Das gilt für Registrier-Vorgänge wie für komplexere „Einstellungen“.

Ein Screencast kann also mit recht überschaubarem Aufwand ein Produkt oder einen Sachverhalt darstellen und erklären, ein Angebot durch das Format „Video“ interessanter für Nutzer und Suchmaschinen machen und überdies sogar noch viel Zeit im Support sparen.

 

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